Neue Rennserie: Tourenwagen Classics mit namhaften Fahrerpersönlichkeiten bei der Historic Trophy Nürburgring

 – Große Namen garantieren großen Sport: Die neu ins Leben gerufene Rennserie Tourenwagen Classics schlägt in ihrer Debütsaison groß auf. Zur Premiere im Rahmen der Historic Trophy Nürburgring (17. bis 19. Juni 2016) konnten die Veranstalter ehemalige DTM-Stars gewinnen. So haben bislang Roland Asch, Alexander Burgstaller, Marc Hessel, Volker Schneider und Volker Strycek ihre Teilnahme fest zugesagt. Dass weitere Fahrerpersönlichkeiten sich dem Spaß im Schatten der Nürburg anschließen, ist alles andere als ausgeschlossen.

Die Spannung steigt: In genau zwei Wochen feiern die Tourenwagen Classics ihre heiß ersehnte Premiere bei der Historic Trophy Nürburging. Das Starterfeld für diese neue Serie für ehemalige DTM- und STW-Tourenwagen umfasst aktuell 19 Fahrzeuge. Aber nicht nur Quantität und Qualität der eingeschriebenen Rennboliden können sich sehen lasse, auch die gemeldete Fahrerriege verspricht absolut hochklassigen Motorsport. So lassen sich weder Roland Asch noch Alexander Burgstaller, Marc Hessel, Volker Schneider oder Volker Strycek die Gelegenheiten zum erneuten Racing mit den „heißen Eisen“ aus der Hochzeit ihrer Karriere entgehen.

So wird Roland Asch sein berühmtes „Lächeln“ am Steuer eines Mercedes 190 E 2.5-16 Evo 1 wieder auflegen können – diesmal aber sicher mindestens ebenso sehr aus reiner Spaß an der Freud wie sonst früher vor Konzentration und Anstrengung. Alex Burgstaller wird im BMW 3er der E36-Serie die Erinnerung an seine Einsätze in der Premieren-Saison des Super-Tourenwagen-Cups (STW) im Jahr 1994 erinnern können. Marc Hessel wird sich im Rennsitz eines BMW M3 vielleicht noch einmal das von taktischen Vorgaben geprägte DTM-Finale 1987 auf dem Salzburgring durch den Kopf gehen lassen, was ihm statt den Meistertitel „nur“ den dritten Platz in der Gesamtwertung bescherte.

Von derartigen Erfolgen kann Volker Schneider nur träumen: Für ihn wird es im Ford Sierra RS 500 Cosworth zunächst mal darum gehen, die Ziellinie des Nürburgrings zu erreichen – ein Erfolg, der ihm bei seinem einzigen DTM-Start 1986 an gleicher Stelle auf Ford Mustang verwehrt blieb. Wie viele Rennen Volker Strycek im Schatten der Nürburg in seiner Karriere bestritten und erfolgreich beendet hat, weiß sicher nicht einmal mehr er genau – dass der umtriebige Opel-Sportchef aber auch an diesem Wochenende mit maximaler Motivation im Astra STW zu Werke gehen wird, daran besteht absolut kein Zweifel.